Wie holt man am allerbesten neue Mitarbeiterinnen ins Boot? Ganz genau: Mit einem Betriebsausflug zum Pirate Rock in Isernhagen! Wer jetzt allerdings glaubt, dass wir mit einem Kahn gemütlich über’n See geschippert sind, der kennt uns schlecht. Statt in der Kajüte Krabben zu pulen, hieß es: Helm auf, Handschuhe an, Sicherung prüfen und rein in die Takelage! Klettern statt Segel hissen, rauf auf den Mast! Bei dreist wird geklotzt, nicht gekleckert! 

Der erste Parcours …

… war zum Eingewöhnen und in drei bis vier Metern Höhe auf jeden Fall schon zu hoch für Landratten. Mit Pudding in den Beinen und der Frage im Kopf: „WARUM muss ich sowas machen?“, und „Stand das im Vertrag?“, hangelten wir uns aber alle mutig von Seil zu Seil über alle Taue und Planken. Felix hat auch gleich getestet, ob die Sicherung tatsächlich funktioniert und ist schön „über die Reling gegangen“. Adrenalin hoch, Hose dreckig, aber Seile und Karabiner halten! Irgendwie hat uns das aber trotzdem alle nicht so richtig beruhigt, sodass wir unsere erste Runde einen Schritt langsamer abgeschlossen haben.  

Parcours 2 in bis zu 7 Metern Höhe.

Die rote Piste quasi. Oder „Lernen durch Überforderung“.  Besser nicht nach unten schauen, die Aussicht über den See ist auch ganz schön! Aber wir haben ja schon gelernt: Nicht in den Seilen hängen, das Gewicht muss auf den Füßen bleiben. Wir sind Piraten, keine Gibbons. Und so haben wir uns tapfer über Fässer und wackelnde Baumstämme gekämpft, um am Ende von Runde zwei mit einer 70 Meter langen Seilrutsche belohnt zu werden!

Die Crew hatte jetzt Fahrt aufgenommen, nach einer kurzen Regenpause mit lustigen Tierratespielen lockte Parcours 3 uns ins nächste Level in 10 Meter Höhe, rauf ins Krähennest. Von dort gab es kein Zurück: Abspringen und Abseilen. Klingt ganz einfach, kostet aber echt Überwindung (zwischendurch hatten wir kurz die Befürchtung, dass sich unser Kapitän in Fötusstellung oben zusammenrollt und aus Seenot gerettet werden muss). Entsprechend sind wir nicht geschmeidig, mit einem Kopfsprung und weit ausgebreiteten Armen herab gesegelt, sondern eher mit dem Hintern Millimeter für Millimeter nach vorn gerutscht, bis die Schwerkraft übernommen hat – aber elegant kann ja jeder.

Nach so viel Waghalsigkeit haben wir den Tag ganz in dreister Manier entspannt in der Agentur am Grill ausklingen lassen. Statt ‘ner Buddel voll Rum gab’s Alster, aber alle waren sich einig, dass die neue Crew bereit ist für bekannte – und unbekannte – Gewässer.

Trinkt aus, Piraten, jo-ho!

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